Wave Media erzeugt aus jedem Video und jeder Audiodatei Untertitel, ein Transkript und auf Wunsch weitere Sprachen – aus der WordPress-Mediathek heraus oder als Datei. Die Maschine macht die Fleißarbeit, du liest einmal drüber, und die geprüfte Untertitelspur hängt automatisch am Video. So werden Videos für gehörlose und schwerhörige Menschen zugänglich (WCAG 1.2.2) – und Suchmaschinen finden endlich, was gesprochen wird.
Der Untertitel-Editor: links das Video, rechts jede Karte mit Zeichenzahl, Standzeit und Lesegeschwindigkeit. Was gegen den Standard verstößt, ist markiert.
In vier Schritten zu geprüften Untertiteln
So sieht die Arbeit im Plugin wirklich aus – nichts nachgestellt, alles aus der laufenden Fassung.
1. Bestandsaufnahme
Der Reiter „Medien" listet jedes Video und jede Audiodatei der Website mit Laufzeit, Fundort und Untertitel-Status. Oben steht, wie viele Medienminuten noch frei sind.
2. Prüfen
Im Editor siehst du zu jeder Karte Zeichen je Zeile, Standzeit und Lesegeschwindigkeit. Karten teilen oder verbinden, Sprecher und Geräusche ergänzen, Zeiten verschieben – die Hinweise verschwinden, während du tippst.
3. Freigeben
Ein bewusster Klick macht aus „maschinell erzeugt" ein geprüftes Ergebnis. Erst dann zählt das Medium in der Übersicht und in der Barrierefreiheitserklärung als versorgt.
4. Ausliefern
Die Untertitelspur wird beim Ausliefern automatisch am Video eingehängt – auch bei Videos aus einem Seitenbaukasten. Darunter erscheint auf Wunsch das Transkript zum Aufklappen.
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Was du bekommst
WebVTT: Die Untertitelspur für die eigene Website – wird automatisch eingehängt.
SRT: Dieselben Untertitel für YouTube, Vimeo und soziale Netzwerke.
Transkript: Der Volltext als Datei und als aufklappbarer Bereich unter dem Medium. Erfüllt bei reinem Audio das Kriterium 1.2.1 und hilft der Suche.
Weitere Sprachen: Übersetzte Untertitel mit denselben Zeiten – je Sprache eine eigene Datei.
Automatik allein erfüllt WCAG 1.2.2 nichtDas ist der Punkt, an dem die meisten Anbieter unsauber werden. Maschinelle Untertitel sitzen bei Eigennamen daneben, sie benennen keine Sprecher und erkennen keine Geräusche – beides verlangt das Kriterium 1.2.2 aber ausdrücklich. Deshalb gelten Untertitel bei uns so lange als „ungeprüft", bis du sie im Editor freigegeben hast. Erst dann zählen sie im Plugin als versorgt. Der Weg dahin dauert Minuten statt Stunden – aber er bleibt deiner.
Medienminuten
Eine Medienminute ist eine angefangene Minute Laufzeit je Durchgang. Ein Video von acht Minuten mit Transkript und zwei Übersetzungen verbraucht also 24 Minuten. Korrigieren im Editor kostet nichts, gekaufte Minuten sind 12 Monate gültig.
Was den Server verlässt – und was nichtVerarbeitet wird ausschließlich die Tonspur: Wir lösen sie mit 16 kHz in Mono heraus, das sind rund ein Megabyte je zehn Minuten. Die Videodatei selbst wird direkt danach gelöscht und verlässt deine Website nie. Für die Transkription arbeiten wir mit einem Auftragsverarbeiter außerhalb der EU; das steht im Auftragsverarbeitungsvertrag, und bei Aufnahmen mit erkennbaren Personen oder vertraulichen Inhalten solltest du das vorher wissen.
Häufige Fragen
Erfüllt meine Website damit die gesetzlichen Anforderungen?
Für die gelieferten Untertitel: ja, sobald du sie geprüft und freigegeben hast. Für die Website insgesamt: Das hängt an vielen weiteren Punkten. Wave Media liefert Textspuren, keine Rechtssicherheit.
Kann ich YouTube-Videos untertiteln lassen?
Nicht direkt – Fremdplattformen lassen sich von außen nicht bespielen. Verarbeite die Originaldatei und lade die SRT-Datei anschließend bei YouTube oder Vimeo hoch.
Wie lange dauert das?
Ein Video von zehn Minuten ist üblicherweise in ein bis zwei Minuten fertig. Bei längeren Dateien bekommst du eine E-Mail, sobald das Ergebnis bereitliegt.
Brauche ich WordPress?
Nein. Aus WordPress heraus ist es am bequemsten, weil die Untertitelspur automatisch eingehängt wird. Ohne WordPress lädst du die Datei hoch und bekommst VTT, SRT und Transkript zum Herunterladen.
Und Audiodeskription?
Die bieten wir bewusst noch nicht an. Was beschrieben wird, ist eine inhaltliche Entscheidung – ein Modell, das jedes Bild beschreibt, erzeugt Lärm statt Zugänglichkeit.